Ulmtalsperre, Burg Greifenstein

Am 06.05.2016 führte der Weg einmal mehr durch die Heimat.

Los ging die Tour in der Ortsmitte von Greifenstein-Beilstein.

Bei super sonnigem Wetter war das erste Ziel des Tages die kleine Schutzhütte mit Aussichtspunkt oberhalb der Ulmbachtalsperre.

Auf dem Weg dorthin gab es allerdings schon allerhand schöne Wege und Ausblicke zu genießen.

Nachdem der Anstieg hoch zum Eichholz geschafft war, ging es weiter immer wieder bergauf, bergab bis wir nach einigen Kilometern oberhalb der Ulmtalsperre an der Schutzhütte angekommen sind.

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Nach einer kurzen Rast ging es von dort aus direkt weiter zur Burg Greifenstein, dem zweiten Ziel des Tages.

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Dort angekommen besuchten wir zunächst das Glockenmuseum.

Dadurch, dass die Mittagssonne bereits sehr stark war, kam die Kühle Luft in den Kellergewölben des Museums gerade richtig.

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Nach Besichtigung der Glockenausstellung haben wir uns in die benachbarte Kirche begeben, die unter anderem neben den zahlreichen Verzierungen im Saal auch einen Zugang zu den darunter liegenden Kasematten bietet.

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Im Anschluss an die Besichtigung der Kirche und der Kasematten haben wir noch ein wenig die Burgruine und den Turm erkundet, bevor es weiter um die Burg herum in Richtung Startpunkt ging.

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Der Rest der Tour führte zunächst durch das kleine Örtchen Greifenstein und anschließend durch den Wald zurück nach Beilstein.

 

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Noch ein paar Infos zur Burg Greifenstein:

Öffnungszeiten

15.03. – 31.10.: Dienstag bis Samstag 10:00-21:30 Uhr, Sonn- und Felertage 10:00-18:00 Uhr
01.11 – 14.03.: Samstag und Sonntag 10:00-18:00 Uhr oder nach Vereinbarung

Eintrittspreise

Erwachsene:
4,00 €
Kinder von 6 bis 16 Jahre:
2,00 €
Gruppen, ab 10 Personen:
3,00 € pro Person

Homepage

www.burg-greifenstein.net

 

Die Burg Greifenstein ist auf jeden Fall einen Besuch wert, wenn man in der Gegend unterwegs ist.

Der Eintritt von 4€ für Erwachsene ist top in Sachen Preis-Leistung, denn man bekommt allerhand geboten.

Beim Zahlen der Eintrittskarte erhält der Besucher einen Burgführer in Form eines kleinen Flyers. Dort kann man nähere Informationen zu den Sehenswürdigkeiten der Burg finden. Diese sind mit Nummern gekennzeichnet, damit man immer genau weiss, wo man sich befindet.

Es gibt insgesamt 19 Positionen, die man entdecken kann, wobei unserer Meinung nach die Glockenwelt und die Barockkirche mit den darunter liegenden Kasematten am beeindruckensten sind.

Die Glockenwelt ist besonders mit Kindern zu empfehlen, da dies nicht nur ein trockenes Museum ist, sondern es ein Erlebnis zum Anfassen bietet. Es gibt zahlreiche Glocken, die man als Besucher selbst zum Klingen bringen kann.

Entweder durch die eigene Armkraft oder durch das entrichten eines kleinen Obolus für ein elektronisch gesteuertes Glockenspiel.

Während die Glocken spielen fällt sofort auf, dass das Licht zum Klang der Glocken unter der großen Steinkuppel pulsiert, was noch einmal einen zusätzlichen Überraschungseffekt bietet.

Trotz der alten Gemäuer und der teilweise recht alten Exponate wirkt die Ausstellung dennoch modern und zeitgemäß, man kann überall erkennen, dass der Verein, der die Burg unterhält sehr viel Zeit und Arbeit in die Burg steckt.

In der Barockkirche, gleich neben der Glockenwelt, kann man sich nicht nur trauen lassen, sondern dort finden auch öfter Konzerte statt. Die Termine dafür können auf der Seite der Burg eingesehen werden.

Zudem bietet die Burg ein eigenes Standesamt welches es ermöglicht vor einer kirchlichen Trauung vor Ort sich standesamtlich trauen zu lassen.

Ob Hochzeitsgesellschaft, Konzertbesucher oder Wanderer, jeder hat die Möglichkeit die schöne Aussicht vom Burgplatz hinab ins Dilltal zu genießen, welche nicht nur tagsüber sondern auch besonders in den Abendstunden sehr schön ist.

Der Burghof ist auch außerhalb der Öffnungszeiten zugänglich, sodass man ungehindert die Abendstimmung genießen kann.

Der einzige Wermutstropfen ist leider, dass es auf der Burg aktuell keine Einkehrmöglichkeit gibt, da das dort vorhandene Lokal schon seid längerem geschlossen ist.