Traumschleife Rabenlay

 Tourenbeschreibung:

Am 23.04.2017 hatten wir uns über Facebook mit einigen andern Bloggern verabredet gemeinsam zu wandern. Morgens gegen halb zehn treffen wir uns am Wanderparkplatz in Gondershausen an der Guntershalle, um die Traumschleife Rabenlay zu begehen. Die erste Infotafel lässt schon erahnen, dass es eine abwechslungsreiche Tour über weite Felder, vorbei an Streuobstwiesen und durch den Wald geben wird. Auch sollen uns die vier Elemente Feuer, Erde, Wasser und Luft begegnen und nähergebracht werden. Vom Parkplatz aus führt uns der Zuweg zum Beginn der Rabenlay.

Ein großes Holzschild mit dem Schriftzug „Rabenlay“ zeigt uns den Einstieg. Wir gehen ein Stück über schmale, weiche Wege durch den Wald und über Baumwurzeln. Es dauert nicht lange, da sehen wir die ersten Rehe von uns davonlaufen. Kurz danach treten wir aus dem Wald und der Weg führt über weite Wiesen. In der Ferne sieht man leuchtend gelb blühende Rapsfelder. Diese werden uns im Laufe der Wanderung immer wieder begegnen und werden ein treuer Begleiter dieser Schleife. Es geht auf Feldwegen weiter, wo erst einmal ein Stopp eingelegt wird, um die teils noch sehr müden Kälber zunächst zu wecken und dann zu füttern.

 

Der Weg wechselt sich wieder ab zwischen Wald- und Feldwege, bevor wir die nächste Zeit im Wald verschwinden.

 

Auf schmalen Pfaden, über Baumwurzeln und vorbei an umgestürzten Bäumen geht es bergab. Von hier aus sieht man schon einen schmalen Bachlauf der Baybach, an dem der Weg kurze Zeit später entlangführt. Schieferfelsen auf der anderen Seite der Baybach erheben sich majestätisch darüber.

Ein Rastplatz erwartet uns hinter einer kleinen Brücke. Hier stoppen wir kurz, um uns etwas zu stärken und genießen die Ruhe am Wasser.

 

Hier findet sich auch eine Infotafel über das Element Wasser, welches nicht nur zum Bewässern dient, sondern auch als Energiequelle. Verschieden Wasserradarten werden vorgestellt.

Auch ich weiß das Element Wasser nach einem Wochenende im Auto immer sehr zu schätzen, vor allem das fließende unter der heimischen Dusche, so sehr ich die Wochenenden im Auto auch genieße.

Nach unserer Pause geht es bergauf zu diversen Aussichtspunkten, wo auch schon die nächste Infotafel auf uns wartet. Diesmal das Element Luft. In der Ferne entdecken wir die Windräder passend zu diesem Element. Auf der Tafel erfahren wir, dass diese Anlage im Jahr 5,5 Mio. kWh liefert, etwa die Hälfte des Bedarfs an elektrischer Energie der Verbandsgemeinde Kastellaun.

 

Der Weg führt noch ein Stück durch den Wald, bis wir auf Feldwege entlang von Rapsfeldern weitergehen. Dort erwartet uns auch schon der nächste Infopunkt zum Element Erde. Hier wird unteranderem der Raps als Roh- und Energiestoff erwähnt, den wir in diesem Moment auch um uns herum haben. Ebenso der Wald als Holzlieferant.

Einen kurzen Moment genießen wir die Aussicht über die weiten Felder, dann geht es weiter auf breiten Feldwegen.

Lange lässt die nächste Infotafel nicht auf sich warten. Am Wegesrand, nahe einiger Rapsfelder steht die Tafel zum Element Feuer. Die Funktionsweise der Solarzelle wird kurz erklärt und das in Gondershausen installierte Solarfeld wird in Bild und Wort dargestellt.

Dann nähern wir uns Gondersdorf, erreichen den Ortseingang zügig und entdecken, den Kreisverkehr mit drei Besenstielen. Kurz danach erwartet uns schon die Holzfigur des „Gondersche Besembenners“. „Besembennen“ ist das Hunsrücker Dialekt-Wort für „Besenbinden“. Eine weitere Infotafel erklärt das Handwerk. Wir nutzen die nette Holzfigur für ein Gruppenbild, bevor es wieder raus geht aus Gondershausen. Die nächsten Kilometer führen auf breiten Feldwegen vorbei an unzähligen Rapsfeldern. Wir gehen eine Schleife nach der anderen und die Strecke beginnt sich immer mehr zu ziehen, da der einzige Ausblick aktuell die strahlend gelb leuchtenden Rapsfelder sind.

Als wir endlich durch ein kurzes Waldstück den Gonderscher Waldsee erreichen, atmen wir erst einmal durch, entdecken sogar noch einen Stollen, der leider verriegelt ist. Also geht es weiter. Vorbei am See, ein Stück weit durch den Wald und erreichen zügig das nächste Highlight, die Gondershausener Schönstattkapelle.

Der Weg geht weiter durch den Wald, über weiche Böden, bis wir wieder das Schild „Rabenlay“ erreichen. Zurück am Parkplatz verabreden wir uns noch mit einem Teil der Gruppe was Essen zu gehen.

 

Fazit:

Die Traumschleife Rabenlay ist eine abwechslungsreiche Tour, die viele Aussichtspunkte und Rastmöglichkeiten bietet. Dazu noch viele Informationen rund um Energie. Die vielen Kilometer über die breiten Feldwege jedoch zogen sich etwas und machte den Anschein, als wolle man nur Kilometer machen. Insgesamt war diese Tour aber sehr schön, mit toller Wanderbegleitung.

Danke an Anita und Claudia von aktiv-durch-das-leben.de für die Einladung und die schöne Tour mit euch,

und genauso Danke an Cora von greenshapedheart.de und Timo von timorisch.blogspot.de, schön euch kennengelernt zu haben.

 

 

Überblick und Bewertung zur Tour:

Tourenlänge 15,5 km
Gehzeit 270 min
Pfadanteil / Wegbeschaffenheit ●●●
Sehenswürdigkeiten / Ausblick ●●●
Schwierigkeit ●●●
Netzabdeckung ●●●
Weiterempfehlung ●●●

Informationen zu den Bewertungspunkten und Kriterien

GPS-Daten zur Tour: