Traumpfad Monrealer Ritterschlag

Am 26.06.2016 beginnt der zweite Tag des Wochenendes, mit durchaus besserem Wetter. Begleitet von ein paar Schleierwolken, starten wir am Sportplatz in Monreal den Traumpfad Ritterschlag. Der Pfad ist ein Rundweg mit 13,8 km Länge und führt nicht nur um sondern auch hineien in die kleine Ortschaft Monreal.

Zunächst gehen wir über eine kleine Brücke um auf die andere Seite des Elzbach zu gelangen, dort gehen wir einige Zeit an Feldern und Wiesen vorbei bis wir die Landstraße überqueren müssen.

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Dies ist allerdings relativ gut möglich, da diese weit einsehbar und eher wenig befahren ist. Nach der Überquerung folgen wir dem Weg direkt wieder in den Wald, wo es weiter auf schmalen Pfaden bergauf geht. Im weiteren Streckenverlauf wechseln sich einige Zeit breite Feld- und Forstwege mit schmalen Pfaden ab, bis wir an einige Treppenstufen im Wald gelangen.

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Von hier aus führt uns die Strecke serpentinenartig immer weiter bergauf. Auf dem Weg nach oben gibt es neben der schönen Aussicht auch eine Rastmöglichkeit mit einer schönen Bank.

Nachdem wir oben angekommen sind, geht es zunächst wieder über breite Forstwege. Begleitet werden wir durch das Hupen der Züge, die durch das Tal fahren. Daran kann man nahezu auf der ganzen Strecke hören, wie weit man eigentlich vom Ziel entfernt ist.

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Als wir den Forstweg wieder verlassen geht es einen kleinen Pfad nach oben, bis wir direkt vor einem Getreidefeld stehen und nur noch Himmel und Feld sehen können.

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Der Weg führt uns weiter durch die Felder bis wir einen super Ausblick über die Berge der Eifel haben.

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Im Anschluss folgen wir der Route wieder hinab in Richtung Tal. Auch hier wechseln sich wieder Feldwege, Waldwege und Pfade ab. Als wir den Schürenhof passieren haben wir bereits den größten Teil des Weges geschafft. Von dort geht es über einen Pfad entlang des Elzbachs zurück nach Monreal.

In Monreal angekommen führt uns die Strecke durch das beschauliche Fachwerkdörfchen, hinauf zur Ruine Löwenburg.

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Auf dem Weg dorthin mussten wir zum Teil ganz genau auf die Beschilderung achten, da es sehr enge Gässchen gibt, die man nicht immer auf den ersten Blick entdeckt.

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Die Ruine Löwenburg wird seit einigen Jahren restauriert. Dies kann man unter anderem an den Gerüsten, aber auch an den schon wieder hergestellten Wänden sehen. Von der Ruine aus hat man einen schönen Ausblick, über ganz Monreal und wenn man etwas Glück hat, kann man, auf dem Weg hinauf zur Ruine, einen Zug aus dem Tunnel kommen sehen, der direkt unter der Burg liegt.

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Da das Wetter an dem Tag deutlich besser war, als den Tag zuvor, konnten wir die 13,8 km rund um Monreal genießen. Der Weg ist durchgängig gut beschildert mit dem Traumpfade Logo. Man muss lediglich in Monreal ein wenig genauer hingucken, auch wenn man eher Augen für die schöne Aussicht und die tollen Fachwerkhäuser hat.