Traumpfad Eltzer Burgpanorama

Tourenbeschreibung:

Am 21.04.2017 machen wir uns mittags auf an die Mosel. Unser erstes Ziel, für das bevorstehende Wanderwochenende, ist der Traumpfad Eltzer Burgpanorama.

Wir kommen auf dem Parkplatz des Dorfgemeintschaftshauses Wierschem an und sind zunächst einmal überrascht, wie viele Autos dort bereits stehen.

Der Weg zur Burg

Unbeirrt packen wir unsere Rucksäcke, schnüren die Wanderschuhe und gehen zügig los. Wir entschließen uns den Rundweg entgegen dem Uhrzeigersinn zu gehen. Somit beginnt die Strecke zunächst mit einigen Feldwegen, auf denen wir immer wieder schöne Weitblicke in die Eifel genießen können. Doch leider reicht der Weitblick nicht ganz so weit, da das Wetter eher diesig ist.

Nach einiger Zeit führt uns der Weg auf einem kleinen Pfad bergab ins Tal, in dem wir einen kleinen Bachlauf finden. Diesem Bach folgen wir, bis es weiter über eine Anhöhe in Richtung Burg Eltz geht. Doch bis wir dort ankommen, geht es zunächst noch an ein paar Waldkreuzungen vorbei und über eine alte Brücke. Angekommen an der Burg, können wir von einem kleinen Platz im Wald das erste schöne Burgpanorama genießen und auch gleich die ersten Fotos schießen. Besonders fällt uns auf, dass es ein Schild an der Burg gibt, welches das Steigenlassen von Drohnen verbietet. Solch ein Schild haben wir bis dahin noch nicht entdeckt und müssen es natürlich direkt auf einem Foto festhalten.

An Burg Eltz angekommen

Rund um die Burg hat der Besucherzustrom merklich zugenommen.Wo wir vorher im Wald fast alleine unterwegs waren, sind auf einmal jede Menge Menschen. Logisch, es ist der letzte Ferientag der Osterferien in Rheinland-Pfalz und der will natürlich sinnvoll genutzt werden. Ein Besuch der Burg Eltz ist auch möglich, wenn man nicht so gut zu Fuß ist und nicht vorher einige Kilometer durch den Wald laufen möchte. Es gibt einen Parkplatz ganz in der Nähe der Burg. Zudem kann man von dort einen Shuttle Service nutzen.

Wir setzten unseren Fußweg fort zum Burgeingang. Der Weg dorthin ist ein relativ schmaler Pfad, der in den Berg gehauen wirkt. Am Eingang angekommen, halten wir die Frontansicht noch mit einigen Fotos fest und folgen dem Traumpfad weiter. Dieser führt uns über Treppen zurück hinab ins Tal. Dort, an einem kleinen Flusslauf, überqueren wir eine Brücke und lassen, mit einem letzten Blick, die Burg Eltz hinter uns.

Der Weg zurück

Ab hier geht es eine ganze Zeit lang oberhalb des Elzbach auf einem ruhig angelegten Weg. Im Abstand von ein paar Hundert Metern finden sich am Wegesrand immer wieder Mülleimer. Diese Tatsache macht sich bemerkbar, denn trotz der vielen Besucher, die an schönen Tagen Burg Eltz besichtigen, sind die Wege recht sauber und bei weitem nicht so vermüllt, wie man es leider oft von anderen Touristisch genutzten Zielen kennt.

Nach und nach nimmt der Besucherstrom immer weiter ab und wir folgen dem Weg wieder alleine entlang des Flusses, vorbei an einer kleinen Höhlen, in der nach näherem Hinsehen allerdings leider nach ein paar Metern wieder Ende ist.

Wieder im Tal angekommen folgt ein längerer und schweißtreibender Aufstieg. Oben angekommen nutzen wir den schönen Ausblick über das Tal zugleich für eine kleine Rast, bevor es über einige Feldwege weiter in Richtung Ausgangspunkt geht. Auf dem weiteren Wegverlauf entdecken wir ein weiteres neues Schild am Wegesrand über das wir uns ganz besonders freuen. Das Schild erlaubt es dem Wanderer den begrünten Seitenstreifen anstatt den asphaltierten Weg zu nutzen.

Solche kleinen Feinheiten zeigen, dass sich die Planer des Weges wirklich Gedanken gemacht haben und dem Wanderer ein Erlebnis bieten wollen. Man kann es fast schon als das Highlight des Tages bezeichnen.

Der Rest des Traumpfades führt uns noch über ein paar Wald und Feldwege, bis wir auf der anderen Seite von Wierschem aus dem Wald kommen. Von hier ist es noch ein Stück durch das Dorf, bis wir am Ausgangspunkt zurück sind.

 

Fazit:

Der Traumpfad Eltzer Burgpanorama ist eine schöne Tour mit zahlreichen Ausblicken und Sehenswürdigkeiten. Es gibt kaum Asphaltanteile. Felder und Wälder wechseln sich regelmäßig ab, sodass man die Strecke auch gut an wärmeren Tagen gehen kann. Der ein oder andere Berg auf der Strecke erfordert allerdings auch etwas Kondition.

 

Überblick und Bewertung zur Tour:

Tourenlänge 13,2 km
Gehzeit 180 min
Pfadanteil / Wegbeschaffenheit ●●●●
Sehenswürdigkeiten / Ausblick ●●●●
Schwierigkeit ●●●
Netzabdeckung
Weiterempfehlung ●●●●

Informationen zu den Bewertungspunkten und Kriterien

GPS-Daten zur Tour: