Rothaarsteig Westerwaldvariante Teil 2

Tourenbeschreibung:

Nachdem ich die Rothaarsteig Westerwaldvariante am 30.04.2017 nicht bis zu Ende gegangen bin ( Siehe: Rothaarsteig Westerwaldvariante Teil 1),

geht es am 11.06.2017 erneut los um die restlichen ca. 20 km zu wandern. Dazu beginne ich morgens früh und gehe zu Hause los um den Punkt zu erreichen, wo ich die letzte Tour beendet habe.

Haiger-Rodenbach – Lützeln

Der Weg nach Lützeln führt zunächst durch den Wald bis Haiger-Seelbach. Von dort geht es hinauf auf die Kalteiche, wo der Weg durch den Wald bis nach Holzhausen führt.

Oberhalb von Holzhausen geht es einige Zeit auf Feld und Wiesenwegen in Richtung Lützeln. Am Ortsrand von Holzhausen führt der Weg letztendlich auf einem asphaltierten Radweg weiter bis Lützeln. Dort angekommen geht es auf einem kleinen Feldweg unterhalb der Senioreneinrichtung hinauf zur L911. Diese überquere ich und laufe bergauf bis zum Steinbrecher, den ich in der ersten Tour schon einmal passiert habe. Ab hier befinde ich mich wieder auf dem Weg des Rothaarsteigs. Diesem folge ich durch den Wald bis zum Wandertor. Hier habe ich die letzte Tour beendet und starte diese offiziell, auch wenn das Navi bereits 20 km anzeigt.

Lützeln – Kalteiche

Von dem Wandertor geht es zunächst auf einem asphaltierten Weg hinab in den Ort. Einige Meter über Straßen erreicht man die andere Seite von Lützeln, wo es über einen Feldweg oberhalb von Lützeln weitergeht.

Nach einigen Metern Feldweg zeigen die Wegweiser über eine kleine Brücke am Wegesrand. Diese führt zurück in den Wald auf einen schmalen Pfad, der nach kurzer Zeit schon wieder auf einem breiten Forstweg endet. Vorbei an einigen Gartenhütten und immer stetig Bergauf komme ich irgendwann an den großen Steinen in Holzhausen an, die wir uns im Rahmen einer anderen Wanderung bereits angesehen haben. Da ich die Steine bereits kenne setzte ich meinen Weg direkt fort und überquere die Bundesstraße 54 über eine Brücke.

Auf der anderen Seite der Bundesstraße führt mich der Weg hinab nach Würgendorf. Oberhalb des Ortes geht es über Feldwege weiter. Dort verliere ich mal wieder die Wegmarkierungen. Allerdings bin ich mir an dieser Stelle nicht sicher, ob wieder keine vorhanden ist oder ob ich einfach in dem Moment etwas unaufmerksam war. Nach einem kurzen Blick aufs Navi und ein paar Metern Umweg bin ich letztendlich wieder auf dem richtigen Weg und folge diesem durch ein kleines Waldstück hinab in den Ort.

Dort geht es am Bahnhof vorbei hinauf durchs Neubaugebiet. Am Ende des Ortes führt der Weg über einen endlos wirkenden Weg durch den Wald. Der Weg ist ein gerader geschotterter Waldweg, der nahezu in einem Stück geradeaus bis zur Autobahn 45 führt. Kurz vor der Autobahn überquere ich ein weiteres Mal die Bundesstraße 54, bevor ich durch eine Unterführung auf die andere Seite der Autobahn gelange.

Kalteiche – Haiger-Rodenbach

Nachdem ich die Autobahn hinter mir gelassen habe führt der Weg quer durch den Wald auf einem kleinen Pfad hinauf in Richtung Kalteiche. Angekommen auf einem weiteren Breiten Forstweg wird der Lärm der Autobahn immer leiser. Es geht erneut bergauf, vorbei an den Windrädern auf der Kalteiche, die in der Abendsonne weite Schatten werfen. Oben auf dem Berg angekommen führt ein kleiner Pfad hinab ins Tal. Es wechseln sich dabei schmalen Pfade in Form von Serpentinen und breite Forstwege ab.

Im Tal folgt dann eine kleine Brücke, die mich wieder auf einen breiten Weg bringt.

Nun geht es wieder längere Zeit bergauf. Oben angekommen, kann ich mit den letzten Sonnenstrahlen einen schönen Ausblick ins Siegerland genießen, bevor ich nach einiger Zeit auf den Hauptweg des Rothaarsteigs treffe. Von dort geht es über einen schmalen Pfad hinab zur Lucaseiche.

Da ich den Hauptweg von der Lucaseiche nach Rodenbach schon etliche Male gegangen bin, habe ich an dieser Stelle kurz überlegt, ob ich über den Sportplatz in Fellerdilln abkürze und den Rest des Weges nicht mehr gehe. Jedoch dachte ich mir, wenn ich ihn angefangen habe, kann ich ihn auch noch zu Ende gehen, auch wenn ich ihn schon kenne.

Somit führt mich die Beschilderung weiter hinab ins Tal in Richtung Steinbach. In der Nähe des Forsthaus Steinbach biegt der Weg links in den Wald ab und folgt ab da einem kleinen Pfad vorbei an einigen Weihern hinab weiter Richtung Steinbach. Kurz vor dem Ort geht es ein kleines Stück hinauf Richtung Fellerdilln, wo man kurze Zeit später die Vogelschutzhütte passiert. Nach der Schutzhütte biege ich auf einen kleinen Pfad ab, der zunächst ein Stück parallel zu einem breiten Wirtschaftsweg verläuft, aber recht schnell im Wald verschwindet. Der Pfad führt oberhalb von Rodenbach in Richtung Reiterhof. Zwischendurch kann man immer wieder einen super Ausblick in Richtung Haiger genießen, welcher in der Dämmerung besonders schön ist. Kurz vorm Reiterhof in Rodenbach folge ich dem Weg hinab in den Ort, wo ich recht schnell meinen Ausgangspunkt erreiche und die Tour damit beende.

Fazit:

Der zweite Teil der Tour von Lützeln zurück nach Haiger-Rodenbach war deutlich schöner und angenehmer zu gehen, leider gab es nicht ganz so viele schöne Aussichten wie auf dem ersten Teil der Strecke.

 

Überblick und Bewertung zur Tour:

Tourenlänge 41 km
Gehzeit 480 min
Pfadanteil / Wegbeschaffenheit ●●●
Sehenswürdigkeiten / Ausblick ●●●
Schwierigkeit ●●●
Netzabdeckung ●●
Weiterempfehlung ●●●

Informationen zu den Bewertungspunkten und Kriterien

GPS-Daten zur Tour: