Der Rosenstein bei Heubach

In der Nacht des 09.07.2016 ging es endlich los.12 Tage Urlaub liegen nun vor uns. Nach einer Feierlichkeit noch schnell bequeme Kleidung an, abgeschminkt und die letzten Sachen ins Auto verstaut. Dann ging es auch schon los in Richtung Autobahn. Das Auto soll in den nächsten Tagen unsere Unterkunft sein. Wir fahren bis die Müdigkeit siegt und ein Rastplatz zu unserem Nachtquatier wird. Am nächsten morgen geht es die letzten Kilometer weiter Richtung Heubach im Ostalbkreis.

Dort startet unser erster Urlaubstag mit einer Wanderung zur Burgruine Rosenstein auf dem gleichnamigen Berg, inklusiver Erkundung einiger der über 40 Höhlen.

Der Berg Rosenstein 735,1m über NHN hoher Berg der Schwäbischen Alb und ein beliebtes Naherholungsgebiet.

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Unsere Tour beginnt auf dem Wanderparkplatz Stellung und führt über schmale Pfade langsam bergauf. Schnell entdeckt man die ersten kleine Höhle, die betreten werden kann, die sogenannte kleine Scheuer. Der Weg führt weiter, vorbei an einigen Kletterfelsen, wo schon einige Familien dabei sind ihre Sicherungen anzulegen und die Wände zu erklimmen.

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Unser Weg führt an ihnen vorbei, weiter auf den schmalen Wanderwegen durch den Wald, bis zur nächsten Höhle, dem finsteren Loch.

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Diese macht ihrem Namen alle Ehre, ohne Taschenlampe würde man schnell im Dunkel tappen. Sie ist die längste Höhle auf den Rosenstein und eine Durchgangshöhle. Jedoch war das Gittertor auf der anderen Höhlenseite verschlossen, als wir dort waren. Auch der Eingang der Höhle ist durchein Gittertor von Oktober bis Mai verschlossen, um die Fledermäuse zu schützen. Mitte Juli jedoch ist es uns problemlos möglich diese zu betreten. Für größere Gruppen werden auch Führungen angeboten, in denen man über die Entstehung dieser Höhle einiges erfahren kann.

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Weiter tiefer in der Höhle wird es enger und durch die Feuchtigkeit bedingt, sehr rutschig. Festes Schuhwerk ist hier auf jeden Fall Pflicht. Wieder zurück am Tageslicht merkt man erst den Temperaturunterschied und wie angenehm kühl die Luft in der Höhle an diesem sommerlichen Tag ist.

Weiter geht es nach dem finsteren Loch in der Wärme durch den Wald bergauf, vorbei an ein paar Aussichtsmöglichkeiten, bis wir die Treppe zur großen Scheuer erreichen.

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Einige Stufen abwärts erwartet uns ein riesieges Gewölbe.

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Von dort aus führt ein weiterer Weg abwärts zu „Das Haus“. Auf Grund des hohen Besucheraufkommens jedoch meiden wir das Haus und folgen den Stufen wieder aufwärts auf den Wanderpfad.

Dieser führt vorbei an einigen Aussichtspunkten und der Waldschenke in Richtung Ruine Rosenstein.

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. Nach einer kurzen Pause an einem Aussichtspunkt, an dem man den Ausblick über das Schwabenland genießen kann, geht es weiter.

Über schmale Waldwege und eine Brücke gelangen wir an die Ruine.

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Auch hier erwartet uns das Panorama, das uns den Weg über immer wieder begleitet hat.

Der Weg zurück führt wieder über schmale Pfaden und Treppen, direkt zurück zum Parkplatz.

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Unsere Tour auf dem Rosenstein in bewegten Bildern:

https://www.youtube.com/watch?v=Hp2r4cZkp-k