Höhlen und Schluchtensteig


Am 21.02.2016 ging es auf den Höhlen und Schluchtensteig in der Eifel.

Der etwas über 12 km lange Rundweg  führt rund um das Örtchen Kell nahe Andernach.

Wir sind den Weg entgegen dem Uhrzeigersinn gegangen.

Dies hat sich im Nachhinein auch als die schönere Variante heraus gestellt, da man zu Beginn der Tour über ein paar Kilometer auf „normalen“ Wald und Wiesenwegen unterwegs ist, bis man,  nach der ersten größeren Steigung, einen schönen Ausblick über das Tal genießen kann.

Von dort aus beginnt der interessanteste Teil der Route, denn nach dem Abstieg zurück ins Tal über einige Serpentinen kommt man nach Querung der Straße an die erste Trasshöhle.
Diese ist auch mit die längste auf der ganzen Route, durch die zahlreichen Nebeneingänge und Öffnung ist eine Taschenlampe nicht von Nöten, das einfallende Tageslicht genügt um den rechten Weg zu finden.

Im Anschluss an die Trasshöhlen folgt nach einer weiteren Querung der Straße und einem kleinen Pfad die Wolfsschlucht die am Ende mit einem kleinen Wasserfall glänzt.

Nach dem Verlassen der Schlucht geht der Weg noch einige Kilometer durch Wälder und über Wiesen, bis man am Ausgangspunkt angekommen ist.

Es ist eine sehr schöne Route, die man mit leichtem Gepäck schön gehen kann.

Das Wetter an diesem Tag war auch super, zunächst war es noch etwas bedeckt, was sich im Laufe der Tour in einen Blauen Himmel mit Sonnenschein gewandelt hat.
Leider war es zwischenzeitig extrem windig, sodass in den Höhlen sehr viel Staub aufgewirbelt wurde.

Die Beschilderung der Route ist in beide Richtungen vorbildlich, an jeder größeren Wegkreuzung stehen Hinweisschilder, die die Entfernung in beide Richtungen angeben.

Was uns an der Tour nicht so gut gefallen hat, ist die Wegführung in der Nähe des Jägerheims.

Dort muss man zwei mal kurz hintereinander die Straße queren. Die Überquerungen sind eher unübersichtlich da sie beide in einer leichten Kurve liegen.

Zur aktuellen Jahreszeit ist es noch nicht ganz so viel Verkehr gewesen, jedoch ist durchaus denkbar, dass er im Sommer durch den Motorradverkehr stark zunimmt.

An diesen Stellen muss man sehr gut aufpassen um kein Fahrzeug zu übersehen oder selbst übersehen zu werden.

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